Endivien und Zuckerhut im Dezember

Zuckerhut und Endivien unter Vlies und Folie

Zuckerhut und Endivien unter Vlies und Folie

Fast wie im alten Garten im Forsthaus – Salate im Winter aus dem eigenen Garten. Damals professionell im Frühbeet eingeschlagen, mit Stroh- und Erdabdeckung.
Hier im neuen Haus nur schnell im November – schon nach dem ersten Frost-  reingeholt in den leider dafür ungeeigneten Keller … .

Der Frost hat dem Endivien gar nicht gut getan: Nach dem Auftauen fing er an den äußeren Blättern an zu faulen; ich hab jeden Kopf in Zeitungspapier eingewickelt und alle in einen großen Karton (wg. Luft) mit Deckel gepackt. So musste ich im Laufe des Novembers/Dezembers wenigstens nur Kopf für Kopf vom äußerlichen „Schlaaz“ befreien um an die vitalen Salatköpfe zu kommen. Bis Mitte Dezember hatten wir trotz allem frischen, eigenen Endivien!

Auch der Zuckerhut wäre gerne vor dem Frost geerntet worden und rächt sich mit faulenden äußeren Blättern. Gelagert habe ich ihn – mit reichlich Erde an den Wurzeln – im großen Mörteleimer mit Laub. Seit dem der Endivien verbraucht ist, holen wir die Zuckerhut-Köpfe für unseren abendlichen Salat.

Heute werden wir für unser Silvesteressen unseren Zuckerhut als Basis des Salattellers mit gebratenen Königsgarnelen nutzen.

Wäre ein Projekt für 2011 und eigentlich schon längst fällig: Anlage eines Frühbeets, das im Winter auch eine hervorragende Gemüsemiete ergibt. Wenn da nicht der schwere Lehmboden, wenig Zeit und ein bisschen Faulheit wäre …

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