Spaziergang am Weihenstephaner Berg im Februar

Auf dem Weihenstephaner Berg lebten schon um 1020 Mönche.
1720 wurde am Südhang von den Gebrüdern Asam die Korbinianskapelle erbaut – mit dem darunter entspringenden Brünnlein. Dort soll der Legende nach der hl. Korbinian, der Schutzpatron Freisings, vor fast 1300 Jahre Wasser aus dem Berg geschlagen haben.

Mit der Säkularisierung 1803 wurde die Kapelle zerstört, die Ruinen sind aber einer der stimmungsvollsten und romantischsten Orte Freisings.

Der Weihenstephaner Berg ist geologisch ein steil über der Münchner Schotterebene aufragender Teil des tertiären Hügellandes. Die gute Wasser- und Nährstoffversorgung des Bodens ermöglichen einen natürlichen Laubwald mit viel Ahorn und Esche. Die Bodenflora ist entsprechend geprägt von Aronstab, Lerchensporn und Bärlauch.

Ich liebe diesen Ort – mit seiner Ruhe, der überwältigenden Natur und traditionsreichen Kultur.

Weihenstephan
Die Korbinianskapelle am Weihenstephaner Berg
Freising

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