Erst Zuckerschoten – dann Erbsen und Stickstoffknöllchen

Vor einem viertel Jahr – am 6. April – sind die Erbsen auf Beet 4 gestartet. Ich hatte sie heuer in ein warmes und luftiges Saat-Bett aus fertiger Gartenerde gesteckt – Furchen in meinem schweren Lehmboden. Das haben sie mir gedankt, denn alle sind aufgegangen und kräftig gewachsen.

Doch seit dem 10. Juni haben wir permanent an den Büschen genascht – wir Alten haben uns die zarten Zuckerschoten in die Pfanne geholt und die (großen) Kinder die ersten süßen Erbsen direkt vom Strauch.

Am Schluss bleibt von der Arbeit und Zeit ein großer Haufen Erbsenstroh (Mulchmaterial)  und ein gehäufter Teller Erbsen übrig.

Jetzt lagert die grüne Ernte im Gefrierschrank und eine zweite, andere Ernte im Gartenboden: Erbsen sind als Leguminosen Stickstoffsammler oder genauer: Die mit ihnen in Symbiose lebenden Knöllchenbakterien oder Rhizobien.
Die Wurzeln sollten bei der Ernte in der Erde bleiben, dann steht nach der Verrottung der Wurzel der Stickstoff dem Boden und künftigen Kulturen zur Verfügung

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