Es wird Zeit – für einen neuen Pflaumenbaum

Der abgebrochene Pflaumenbaum soll leben!

Der abgebrochene Pflaumenbaum soll leben!

Gemüse, Kräuter, Beerenobst – alles im Fokus und mehr oder minder gut bestellt.
Weniger Aufmerksamkeit erhalten dagegen meine Obstbäume: Jetzt gerade, weil uns der Frühapfel warme Strudel beschert und mit uns der Nachbarschaft. Und dann erst wieder im Herbst, wenn Boskop und Zwetschgen kommen und Laub und Fallobst zusammenrecht sein will.

Früher gab´s da noch ein Datum dazwischen: Die Pflaumenernte blau und gelb! Aber die schönen alten Bäume sind vor 3 Jahren zusammengebrochen – unter der Last ihres reichen Fruchtanhangs und bei Sturm und Regen. Sie haben wahrscheinlich einfach ihr natürliches Alter erreicht, sind innen morsch geworden, sind sie doch ein Erbe der Garten-Vor-Vorbewohner.

Ich wollte damals gleich einen neuen Baum pflanzen als Ersatz für die gute blaue Pflaume. Da hätte die alte Baumruine aber weichen müssen – ein Vorhaben, dass gegen meine Kinder nicht durchsetzbar war. Und sie hatten auch recht: Der alte Baum mit seiner abgebrochenen Hälfte ist Totholz-Lebensraum und Gesamtkunstwerk im Garten. Er ist Sitzbank, stützt meine Tomaten und wird künftig durch die Ramblerrose wieder zu neuem Leben erweckt.
Letztlich liefert er – erstaunlich genug – immer noch ein paar leckere Pflaumen.

Nun soll uns der Garten aber nachhaltig mit Gemüse und auch Obst versorgen. Also muss ein neuer Baum gepflanzt werden, wenn auch an einem anderen Standort. Aber vor der Pflaume hat der Herr den Schweiß gesetzt – sehr viel Schweiß bei dem schweren, lehmigen Boden!
Vielleicht sollte ich wie bei der Erneuerung des Kiesweges die Gartenbau Handwerker holen, die mit motormanueller Unterstützung sicher in kürzester Zeit ein ordentlich bemessenes Pflanzloch ausheben werden.

Oder ich lade die Nachbarn ein, zu Apfelstrudel und Loch buddeln – sie werden ja auch wieder davon profitieren!

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