Meerrettich für das Familienfest

Meerrettich für die Familie

Meerrettich für den Tafelspitz

Morgen ist großes Familienfest meiner Frau – aus  allen Richtungen kommen die Leut und treffen sich bei ihrer Schwester.

Da sah ich die Chance, meinen Meerrettich loszuwerden: Wir könnten doch Tafelspitz machen …?

Der Vorschlag fand Anklang und so grub ich einige der Wurzeln aus, vergnügte mich mit einer Stunde mit Putzen derselben (sind ja nicht so glatt und gerade wie die gekauften) und ging ans Reiben.

Whow – die hatten Zunder! Das Augenwasser lief in Strömen und manchmal nahm ich versehentlich auch eine kräftige Brise: Das geht bis in die letzte Gehirnwindung.

Aber irgendwann war es geschafft, der Meerrettich gerieben und konnte zur leckeren Soße verarbeitet werden.

Lustig am Rande:
Meine Schwägerin aus Frankreich mit Mann hat schon mal bei uns im Vorfeld vorbeigeschaut. Natürlich kennt der Provencale Meerrettich, aber so roh hat er ihn doch noch nicht gesehen. Ich gab ihm ein kleines Stückchen zum Testen:
Wacker biss er drauf los, merkte die langsam wirkende Schärfe und musste ihn dann doch ganz schnell loswerden.
So kann man selbst Franzosen mit unseren bescheidenen Kochkünsten beeindrucken … ;-)

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