Unser Garten ist Gold wert – Teil 3 der Buchbesprechung

Unser Garten ist Gold wert

Unser Garten ist Gold wert. Eine Familie versorgt sich selbst. Rodolphe Grosléziat. Ulmer Verlag 2011. 256 S., 285 Farbf., 17 Tab., Klappenbroschur

Jeder Gärtner – oder wie´s im Bayrischen für den Hausgärtner heißt: Gartler – wird sich irgendwann die Frage stellen: wieso quäl‘ i mi so schrecklich o (frei nach STS – Irgendwann bleib i dann dort)?

Rodolphe Grosléziat stellt die Frage anders: Wozu ein Gemüsegarten? und gibt darauf kenntnisreich und sehr persönlich Antworten wie:
Zur gesunden Ernährung der Familie; Um unabhängig zu werden; Um die Kinder zu bilden; Zum Schutz der Umwelt.

Es ist dieser persönliche Ansatz, sympathisch,  authentisch und undogmatisch, der einen mitnimmt auf die Reise in einen erlebten und gelebten Haus- und Gemüsegarten.

So ist es dem Autor einerseits wichtig, den Unterschied aufzuzeigen von (erwünschter) Autonomie und (nicht erreichbarer) Autokratie und andererseits den Garten als magischen Ort erfüllbarer Versprechen zwischen Ordnung und Chaos lebendig werden zu lassen.

Ich freue mich auf die weitere Lektüre des Buches!

(to be continued …)

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