Gartenplanung – die fünfte Jahreszeit für uns Gärtner

Beet B - Rosenkohl

Rechtzeitige Planung des Küchengartens erleichtert das Pflanzen der Gemüsesorten

Noch diese Woche soll es schneien – jetzt kommen die grauen Tage für den Gärtner. Ok, mancher kann sich noch an der Ernte von Wintergemüse und -salate erfreuen, aber das große Wachsen und Gedeihen ist für heuer vorbei.

Und doch beginnt jetzt eine eigene Garten-Zeit: der Gärtner besinnt sich, blickt zurück, sieht die Erfolge und Misserfolge, zieht ein Resümee und macht sich Gedanken und Notizen.

Und: beginnt mit der Planung für das nächste Jahr :-)

Wenn die Samentütchen sortiert und die Gartenkataloge gewälzt werden, beginnt die fünfte Jahreszeit für uns Gärtner.

Spätestens ab Anfang Januar sollte der grobe Gartenplan für das nächste Jahr stehen, denn manches Gemüse oder Kraut will – wie Chilis und oder Tomaten – rechtzeitig ab Februar vorgezogen sein.
Übrigens: Manche Kräutersamen wie Petersilie können auch ganzjährig für die warme Fensterbank in der Küche vorgezogen werden.

Bei der Planung für das nächste Jahr muss immer der Wechsel der Beete für Starkzehrer beachtet und  Unverträglichkeiten zwischen den Gemüsesorten berücksichtigt werden. Manche Kräuter und Gemüse müssen jährlich den Anbauplatz wechseln, so die Petersilie.

Und nicht alles wächst bei jedem gleich: Boden und Klima bei uns sind für den Anbau vieler Gemüsesorten günstig, schließen aber auch manches aus. So gerne ich beispielsweise Schwarzwurzeln im Gemüsesortiment hätte, das wird nichts bei mir, mein stark lehmiger Boden ist dafür einfach ungeeignet.

Unverzichtbar bei der Planung ist mein Gartentagebuch, das nun seit einigen Jahren mit diesem Gartenblog digital geführt wird; auch wenn ich heuer ab Sommer doch sehr nachlässig war und nun die ruhige Winterzeit nutzen muss, um all die analogen Notizen auf diversen Zettelchen übertragen muss.

Aber dafür ist sie ja da: die fünfte Jahreszeit für uns Gärtner :-)

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