Wintersalate – Feldsalat, Zuckerhut und Winterportulak

Update 2013

17. Februar 2013:

Feldsalat Mitte März unter Vlies

Feldsalat Mitte März unter Vlies

Noch immer ist unsere Salatversorgung mit Zuckerhut und Feldsalat gesichert. Der Feldsalat ist unter dem Vlies wunderbar herangewachsen, vor argen Frösten geschützt und jetzt auch unter dem Schnee leicht zu ernten.

Beim Zuckerhut teste ich 2 Varianten:

1. Zuckerhut ausgraben und im Keller mit Erdballen luftig lagern.
Die äußeren Blätter trocknen zwar ein, innen bleibt aber ein knackiger gebleichter Kern übrig. Von Zeit zu Zeit holt man sich einen Kopf herauf, putzt ihn und hebt ihn im Kühlschrank auf. Davon holen wir uns täglich.

2. Den Zuckerhut draussen stehen lassen und ordentlich abdecken. Den Erfolg kann ich noch nicht absehen…

Januar 2013

Feldsalat im Schnee

Feldsalat ist winterhart und ist mit einem Vlies geschützt auch unterm Schnee einfach zu ernten

Es ist Ende Januar, fast schon Februar, und noch leben wir von den Grünsalaten des Gartens.

Feldsalat

Im Herbst 2012 habe ich 2 mal Feldsalat gesät: Mitte September für das Frühjahr 2013 und Mitte August für die Winterernte.
Die Augustsaat liefert uns bis heute jeden Tag eine kleine Schüssel voll frischem Feldsalat. Dafür ist es wichtig, das Beet mit Vlies abzudecken. Dadurch ist es zum einen einfacher, den Schnee vom Beet zu wischen und einfach an die Salatröschen zu kommen, andererseits verhindert es lange Zeit, dass der Frost in Salat und Boden dringt. Gefrorenen Feldsalat sollte nicht geerntet werden, besser warten, bis die Temperaturen wieder gestiegen sind.

Die Septembersaat ist etwas lückig aber noch befriedigend aufgelaufen. Es haben sich bis zum Winter schon kleine Röschen gebildet, je nach Witterung denke ich, dass wir ab Ende März, Anfang April nach Abschluß der Winterernte wieder frischen Feldsalat haben.

Zuckerhut und Endivien

Bis in den Dezember hinein hat der Herbst-Endivien  und Radiccio unsere Salatplatte ergänzt.  Unter Folie hat er gerade noch den ersten Frost überstanden, war aber durch kleine Schnecken stark angefressen.

Weitaus stabiler ist da der Zuckerhut. Am 25. Juli gepflanzt liefert er uns seit Dezember knackig frischen Salat.  Auch wenn die frühen Fröste die äußeren Blätter etwas beschädigt haben, so bleibt doch immer noch ein großer Kern mit bleichem, nur leicht bitteren Salat.
Anfang Januar habe ich einen Teil der Köpfe mit großen Erdballen ins Haus geholt (die trocknen äußerlich etwas ein, macht aber nix, schlimmer sind faule Stellen), einen Teil habe ich draußen stehen lassen unter 2 Lagen Vlies und einer Folie. Mal schauen, was sich eher bewährt.

Winterpostellein

2012 habe ich kein Winterpostelein gesät, werde ich aber für den Winter 2013/2014 auf jeden Fall wieder machen – ist einfach eine gute Ergänzung der frischen Salat im Winter.
Die Kultur ist einfach und geht schnell, die Saat im September ist schon im Winter erntereif.  Dabei die ersten Blätter über Wachstumsknoten abschneiden, dann treibt er mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen wieder nach.Mehr zu den Wintersalaten siehe den Eintrag von 2011.

Stand am 17. September 2011

Vorbereitung der Beete

Da standen Lauch, Mais und Stangenbohnen

Da standen Lauch, Mais und Stangenbohnen

Noch das schöne Wetter nutzend, habe ich die Beete mit abgeernteten Mais und Stangenbohnen geräumt um Platz zu machen für die Wintersalate. Auch die letzten verbliebenen Stangen Lauch, die mir die  Lauchminierfliege übrig gelassen hat, kamen in die Küche und das Beet wurde umgegraben.

Da die Erde naß und brockig war und so nur schwer zu planieren, habe ich die Erde aus den abgeernteten Sack-Kartoffeln als Saaterde aufgebracht. Etwas Hornspäne als Langzeit- und Patentkali als Schnelldünger sollen die verbrauchte Energie des Bodens wieder zurückbringen.

Saat

Das Winterpostelein sprießt - der Salat keimt erst unter 12 C

Update 25.09.11 – Das Winterpostelein sprießt schon seit 1 Woche

Gesät habe ich durchgehend in Reihen mit 15 cm Abstand. Im vordersten Beet 4 habe ich heuer zum ersten mal Winterportulak (Dehner) gesät, auch Tellerkraut oder Winterpostelein genannt. Dieser Wintersalat keimt erst unter 12 °C -bin gespannt, ob das was wird!

Im mittleren Beet 3 sind Feld sind die Reihen abwechselnd mit Feldsalat (Sorte Vit von Sperli) und Weiße Frühlingszwiebel (Dehner) bestückt.
Auf Beet 2 im Hintergrund wurde ausschließlich Feldsalat gesät. Davon habe ich dummerweise 2 Saattütchen (Maxipackung) gekauft – die würden wahrscheinlich bis ins nächste Jahrzehnt reichen, wenn der Samen so lange keimfähig bleiben würde. Ein normales Tütchen hätte wahrscheinlich für alle 3 Beete gereicht.

Das Saatgut habe ich mit Sand gemischt – weißer Quarzsand, den ich einmal (ohne Erfolg) als Abwehr gegen Schnecken besorgt habe.
Dadurch kann man die Saat etwas besser kontrollieren und feiner streuen, auch wenn sich das Saatgut/Sand-Gemisch durch die unterschiedichen Korngrößen leicht entmischt.
Die Verwendung des weißen Sandes hat den Vorteil, dass man  leicht sieht, welche Reihen man schon gesät hat und ob irgendwo Lücken geblieben sind.

Dieser Beitrag wurde unter Küchengarten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.