Eine Terrasse wär´ schön …

Die Terrasse muss umgebaut werden

Eine unschöne Sache: Die Terrasse muss umgebaut werden

Jeder Wohngarten hat besondere Plätze: Die erste Morgensonne oder mit Blick in den Abendhimmel, ein Stuhl im Schatten unterm Kirschbaum, ein romantisches Eck mit Sitzgarnitur … . Zentrale Kommunikationsplattform im Garten ist aber die Terrasse. Hier konzentriert sich das „Wir sind im Garten“, je nach Nutzung mit Liege, Tisch oder Grill ist sie Wohn-, Esszimmer und Küche in einem.

Die Terrasse bildet meist einen sanften Übergang vom Haus in den Garten und ermöglicht so das Gartenerlebnis, ohne die Schuhe wechseln zu müssen.

Ja, so eine Terrasse wäre auch für uns ein Traum. Etwas Standfläche für einen Tisch mit Stühlen haben wir Grün schon abgerungen; eher provisorisch mit Holzplatten aus dem Baumarkt ausgelegt, damit die Stuhlbeine nicht im fast immer feuchten Lehmboden einsinken – pro 20 kg Lebendgewicht um 1 Zentimeter.

Natürlich soll es auch keine versiegelte Platte aus Waschbeton werden, die Fugen sorgsam grünfrei gespritzt. Eine Terrasse ist nicht nur funktional, sondern setzt auch immer gestalterische Akzente zwischen Haus und Garten. Eine unaufwändige und zum naturbetonten Stil passende Holzkonstruktion mit einem Belag aus Dielen oder Holzfliesen schwebt uns vor, mit ausreichender Fläche und an die Terrassentür angebunden.
Boden und Bodenbelag einer Terrasse sind ein ganz eigenes, umfangreiches Thema. Einen guten Überblick dazu bringt ein Artikel auf www.schoener-wohnen.de.

Wahrscheinlich wird es aber dabei nicht bleiben: Wenn die Terrasse gebaut und eingeweiht ist, und wir beim ersten Regenschauer ins Haus flüchten müssen, wird der Ruf nach einer Terrassenbedachung laut werden.

Wie unten am Boden ist auch oben am Dach alles etwas komplexer, als es zuerst erscheint. Das fängt schon beim Material an – bitumisierte Wellpappe wird´s wohl nicht werden ;-)
Für einen optimalen Blick ins Freie ist Verbundsicherheitsglas (VSG) für die Terrassenüberdachung wohl erste Wahl. Kann ich aber die Holzkonstruktion und den Terrassenboden noch selber zimmern, werden an die Terrassenüberdachung wohl Spezialisten ran müssen, wie sie diese Quelle für Material und Dienstleistung im Programm haben

Als erstes werde ich aber wohl den Christbaum “der vergangenen Weihnacht” wegräumen müssen ;-) Die Zweige können noch für den Schutz des Rosmarins vor Spätfrösten gute Dienste leisten.

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