Kompost – das „schwarze Gold“ des Gartens

Komposter für Küchenabfälle mit Kompostentnahmeklappe

Komposter für Küchenabfälle mit Kompostentnahmeklappe

Was haben die Mondscheinsonate und Bodenverbesserer gemeinsam? Richtig, beide sind „zusammengesetzt“ – die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll ist eine Komposition aus Tönen , der hausgemachte Biodünger ist der aus Garten- und Küchenabfällen zusammengesetzte Kompost.

Spaß bei Seite: Kompost ist eines der wichtigsten Themen im Naturnahen Garten.
Reifer Kompost und daraus entstehender Humus eignen sich zur Verbesserung der Bodeneigenschaften. Je nach Nährstoffgehalt ist Kompost ein vollwertiger Dünger und kann so den Einsatz zusätzlicher Düngemittel überflüssig machen.

Die Basis für einen eigenen Kompost sind die Bioabfälle aus Küche und Garten wie Salat, Kartoffelschalen, etwas Grasschnitt oder Laub. Aus eigener, „leidvoller“ Erfahrung kann ich sagen: keine reifen Samenstände von Unkräutern auf den Kompost. Die Samen überstehen den Kompostierungsprozess und werden dann mit der Kompostausbringung über den ganzen Garten verteilt!

Das Geheimnis jeder gelungenen Komposition sind die richtigen Zutaten!
Unterschiedlichste Garten- und Küchenabfälle bringen jeweils eigene Nährstoffe mit ein, wichtig ist es, diese gut zu durchzumischen bzw. immer mal wieder Lagen mit gut durchlüfteten Grobmaterial einzulegen. Das gilt besonders für frischen Rasenschnitt! Der kann sich zu kompakten Schichten, faulenden Schichten verdichten. Eine ausreichende Mischung mit Laub oder Häckselgut bringt da Abhilfe. Mehr Info dazu in einem Video zur „Richtigen Kompostwirtschaft im Garten“ meines Gartenblog-Kollegen vom Selbstversorgerkanal.

Seit vielen Jahren probiere ich mit wechselndem Erfolg unterschiedlichste Kompostierungsbehälter aus: Aus selbst geschlagenen Fichtenstangen, rund zusammengebundene Estrichgitter und natürlich die üblichen zusammensteckbaren Holzkomposter.

Seit letztem Jahr nutze ich zusätzlich mit Erfolg den Kunststoff-Komposter  Eco-King von BENZ und zwar ausschließlich für leicht zersetzbares Biomaterial wie vor allem Küchenabfälle aber auch mal Schnittblumen und Salatabfälle aus dem Garten. Das Verfahren hat folgende Vorteile: Früher habe ich Garten- und Küchenabfälle immer auf den gleichen Kompostbehälter gegeben. Durch den großen Garten waren diese dann aber immer schnell mit Gartenabfällen gefüllt und die Küchenabfälle hatten dann erst einmal keinen Platz, bis ich wieder einen neuen Behälter aufsetzte. Im Komposter ECO King verrotten die Küchenabfälle schnell und man kann den reifen Kompost unten einfach aus einer Klappe entnehmen. Gleichzeitig schafft man so oben wieder Platz für weitere Bioabfälle aus der Küche. Die leicht kompostierbaren Küchenabfälle finden so immer einen Platz und verrotten in einem schnellen Zyklus. Die etwas schwerer abbaubaren Gartenabfälle haben Zeit und Platz, um etwas gemächlicher zu kompostieren.

 

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