Mangold mit hellen Flecken – die Rübenfliege

Deutlich sichtbar der Frassgang der Rübenfliege

Im Frühsommer sieht man die ersten Symptome: Die Blätter zeigen helle, unregelmäßige Flecken, die sich ständig ausweiten. An diesen Stellen fressen die Larven der Minierfliege Gänge ins Blattgewebe. Die pflanzen werden im Wachstum gehemmt, da die Assimilation nicht mehr ungestört ablaufen kann. Bei starkem Befall können die Blätter absterben.

Ursache ist die Rübenfliege. Ihre Larven fressen zwischen Blattoberseite und Blattunterseite Gänge ins Blatt. Je nach Befallsstärke können soger Blätter absterben. Neben Mangold werden auch Spinat, Rote Rüben und Kartoffeln befallen.

Eine Möglichkeit ist, die befallenenen Blätter schnell zu entfernen. Wenn es mit einem oder zwei Blättern getan ist, geht das so.
Bei stärkerem und wiederkehrenden Befall ist das natürlich nicht praktikabel – dann kann ich gleich den ganzen Mangold ausreissen.

Die gequetschten Blatteile sehen dann so aus, aber das kann man ja in der Küche herausschneiden

Um das Blatt zu erhalten – für die Ernte und für das Wachstum – ist es eine gute Methode, die Larven in ihren Gängen frühzeitig zu zerdrücken, wenn die Fraßgänge noch klein sind. Da wo sich die Gänge zeigen mit Daumen und Zeigefinger das Blatt zusammenquetschen. Ich konnte den Befall damit stoppen.  Die entstehenden kleinen Löcher können in der Küche herausgeschnitten werden.

Wichtig ist, auf jeden Fall ab Mai den Mangold/Spinat im Auge zu behalten, denn die Rübenfliege hat 3 Generationen im Jahr – wenn man sie also nicht frühzeitig stoppt, bekommt man den Befall nicht mehr in den Griff.

Zur Vorbeugung eignen sich feinmaschige Kulturschutznetze, die die Eiablage verhindern.
Wenn ich gegen die Zwiebelfliege, Kohlfliege und Rübenfliege Kulturschutznetze ausbringe, ist mein Garten zugedeckt. Ich baue halt keine Zwiebelgewächse mehr an, beim Kohl habe ich noch keine größeren Probleme.

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