Weinrebe – Sommerschnitt und eingelegte Weinblätter

Update Juni 2017

Ich habe heuer wieder Weinblätter für Dolmades eingelegt und das Ganze mit Fotos dokumentiert und genauer abgemessen. Für 30 Weinblätter in 6 Paketchen reicht gerade ein 1/5 l Einmachglas. Von der starken Salzlake (s.u.) wird dann maximal 1/4 l benötigt.

Mehr Infos im Originalartikel … 

Weinrebe - Sommerschnitt und eingelegte Weinblätter

Weinrebe – Sommerschnitt und eingelegte Weinblätter

Zeit ist es geworden für den Sommerschnitt unserer Weinrebe, bis dato hat nur das Wetter nicht richtig mitgespielt.

Das wird nun mit zunehmenden Alter der Rebe nicht einfacher. Aber ich halte mich da an das Buch: Obstgehölze schneiden von Hansjörg Haas, ein wirklich guter und dabei handlicher Gartenratgeber.
Online findet sich unter fassadengruen.de eine gute Anleitung zum Rebschnitt.

Ich habe heuer kräftiger als die letzten Jahre ausgelichtet und hoffe so, dem Mehltau ein Schnippchen schlagen zu können.

Eingelegte Weinblätter

Da kommt eine ganze Menge an abgezwickten Trieben und Blättern zusammen – zu schade eigentlich zum Kompostieren! Warum also nicht die Weinblätter zum Füllen für Dolmades konservieren?

Die Weinblätter habe ich von den Stielen befreit, in 5-Päckchen zusammengelegt und kurz in kochendem Wasser blanchiert.
Dann die 5-Päckchen gerollt bzw. gefaltet und in ein Einmachglas geschichtet.
Zum Haltbarmachen habe ich das Ganze inkl. ein paar Knoblauchzechen mit einer kalten, starken Salzlake (200g auf 1 Liter Wasser) übergossen, die ich mit Gewürzen (auch Kreuzkümmel)  und Chilis aufgekocht hatte.

Wir werden bald einmal zum Test die ersten Weinblätter mit Gemüsereis füllen (hier zu einem Rezept für die Dolmades-Reisfüllung) Vorher aber muss man die Weinblätter wässern, um sie von der Salzlake zu befreien.

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2 Kommentare zu Weinrebe – Sommerschnitt und eingelegte Weinblätter

  1. Danke für den hilfreichen Artikel – und die Buch- sowie Rezeptempfehlung.
    Das Buch werde ich mir gleich besorgen. Mit den Weinreben in unserem Garten bin ich manchmal am verzweifeln …

  2. Gartlerpoet sagt:

    Ich bin da auch nicht wirklich gut im Rebenschneiden, ich glaube aber, man kann nicht viel kaputt machen und es ist besser, so gut man kann zu schneiden, als den Wein wachsen zu lassen.
    Viel Erfolg!

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