Gartennotizen Februar 2018 – Basilikum vorziehen

12.02.2018

Ab jetzt kann man auf der warmen Fensterbank Basilikum säen. Es macht wenig Sinn, für den eigenen Garten Basilikum erst im Mai zu säen, wie oft empfohlen, denn dann hat man noch keinen, wenn die ersten Tomaten reifen. Geht natürlich auch erst im März, aber so hat man schon früh das würzige Basilikum, ohne es im Gartencenter kaufen zu müssen.

Es sprießt eigentlich unproblematisch und schiebt bald seine Keimblätter aus den gequollenen blauen Samen. Beim Säen ist aber ganz wichtig zu bedenken, dass das Basilikum ein Lichtkeimer ist, und deshalb nicht mit Erde bedeckt werden darf. Die Samen liegen oben auf und müssen bis zum Keimen immer feucht gehalten werden, zum Beispiel mit einer durchsichtigen Haube oder Folie.

Nach den Eisheiligen kann es nach draußen, wobei: Wenn kein Frost mehr droht, dann kommen die Schnecken… :/ Es fühlt sich im Haus auch wohl :)

10.02.2018

Unsere südlichen Gartenkräuter halten es auf der Südseite des Hauses immer gut aus, obwohl wir heuer auch schon -7° C hatten.
Heuer ist auch der Rosmarin schön – ohne Nadelabfall durch Pilze. Ich habe die Erfahrung gemacht: je mehr ich meinen Rosmarin einpacke, desto eher kommt der Pilz. Habe auch im Herbst/Spätherbst mit Patenkali gedüngt. Das soll die Pflanzen stäken und die Winterhärte verbessern.
Es kann natürlich sein, dass der Pilz im Frühjahr doch wieder kommte – mal schauen.

Mediterrane Kräuter am 10.02.2018 bei -2° C

08.02.2018

Hausgemachtes Chilipesto aus Apache-Chili

Die scharfen Apache-Chilis als hausgemachte Chilipaste

 

Chili und Paprika gesät, die Tomaten kommen später, sonst werden sie zu groß. bis ich sie raussetzen kann.

Chili ist der Apache, den ich schon seit Jahren anbaue, Kleinere, rote Schoten, die feinschalig sind und deshalb auch zum Trocknen gut geeignet sind. Der max. 50 cm hohe Strauch ist gut in Kübeln zu ziehen und ist mit seinen zahlreichen roten Schoten auch sehr dekorativ.

Paprika ist der dunkelbraune Sweet Chocolate, ein frühreifer Blockpaprika. Da muss ich erst noch Erfahrungen sammeln.

 

 

05.02.2018

Der Rhabarber zeigt schon kleine rosa Knospen.
Um ihn etwas anzutreiben und ihm gleichzeitig für den Austrieb etwas Kraftstoff bereitzustellen, habe ich über die Knospen Kompost gehäufelt und das Ganze mit Laub abgedeckt. So in einem Monat denke ich, werde ich mit Folie das Ganze noch etwas beschleunigen.

03.02.2018

Der letzte Feldsalat am 12.. Dezember 2017

Der eigene Salat für den Winter hat bisher gereicht:
Endivien, Feldsalat, Zuckerhut.
Jetzt wäre der späte Feldsalat dran, dar hat sich aber nach der Saat Anfang Oktober komplett verweigert :/
Nun verdient der Biogärtner am Markt auch wieder was ;)

Als ich den Zuckerhut Mitte januar in den Kellter reingeholt habe, habe ich ihn luftig aufgehoben wie es auch beschrieben ist. Er welkt von außen aber schon deutlich an.
Evtl. mehr Umblätter belassen.

Das Gartentagebuch 2017 ist geschlossen – das neue Gartenjahr hat begonnen.

14.01.2018

Was noch im Garten steht:

  • Grünkohl/Braunkohl
  • Zuckerhut-Salat
  • Pastinaken

Vom Grünkohl ernten wir laufend. Weiß nun auch die bayerische Alternative für die eigentlich geforderten nordischen Mettwürste: Polnische!
Den Zuckerhut hole ich jetzt rein, er hat bei dem Dezemberfrost bei -7 °C trotz Abdeckung äußerlich etwas Frost abbekommen. Bei dem milden Wetter führt das zu Fäule.

Pastinaken haben wir noch reichlich und sind bei dem milden Wetter auch einfach zu ernten. Vor ein paar Tagen habe ich die Monster-Pastinake mit über 40cm und knapp 700g unter Schwierigkeiten aus dem Boden geholt. Dann fragt man sich: Was tun mit dem Segen?!

Wir haben diesmal Pastinaken/Kartoffel-Stampf gemacht (zu Hackbraten und Ofengemüse):

Rezept Pastinaken/Kartoffel-Stampf

  • 400g Pastinaken und 600g Kartoffeln schälen (oder wie viel ihr halt machen wollt, ich finde das Verhältnis am besten)
  • In den Topf soviel Wasser geben, dass das Wurzelgemüse bedeckt ist
  • etwas salzen
  • kochen bis Pastinaken und Kartoffeln wirklich weich sind
  • etwas Butter zugeben
  • mit einem Stampfer zerstampfen
  • mit etwas Sahne geschmeidig rühren
  • mit Salz und frischem Muskatnuss würzen
  • zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen
Dieser Beitrag wurde unter Gartentagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.