Um den Gemüsegarten- und Beetplan, die Beetpflege und Gemüseernte zu erleichtern, habe ich in meinen Gemüsegarten Beete mit einer Standardbreite von 1,20 m angelegt. Dabei ist die Länge unterschiedlich: ca. 3 m oder rund 5 m.
Die Beete sind durch quadratische Trittplatten getrennt – deshalb hat den Zwischenräumen immer ein Salatkopf oder Kohlrabi Platz.
Mit der Standardbreite komme ich von beiden Seiten gut bis zur Beetmitte und sie ermöglicht zugleich eine Aufteilung in meine Standard-Reihenmischung: 3 Hauptreihen im Abstand von 30 cm und dazwischen/daneben 4 Nebenreihen.
Update:
Dem generellen Beetplan zufolge stehen in den Hauptreihen die Gemüse, die den hauptsächlichen Ertrag des Beetes liefern, die mehr Platz brauchen und/oder mehr Zeit bis zur Reife und die auch ausschlaggebend für den Fruchtwechsel sind (Hauptfrucht).
In den Nebenreihen wachsen Salate und Gemüse mit wenig Platzbedarf und kurzer Wachstumszeit, denn sie können früh geerntet werden und machen auf diese Weise Platz, für die länger und langsamer wachsenden Hauptgemüse (Nebenfrucht).
Vor- und Nachfrucht sind Gemüse und Salate, die vor bzw. nach der Hauptfrucht angebaut werden.
Rund 60 verschiedene Gemüse- und Salatsorten (Liste der Gemüsesaaten 2014) werde ich heuer wieder von Februar bis Oktober auf den Gemüsebeeten heranziehen (Übersicht über die Gemüsebeete, nicht maßstabsgerecht).
Inhaltsverzeichnis
Bezugsquellen Gemüsesaatgut:
Der Gemüsegarten im Beetplan 2014
Stangenbohnen – Beet 9

2 Hauptreihen zu je 6 Stangen mit verschiedenen Stangenbohnen sollen es heuer nach dem Beetplan werden. Die Bohnen werde ich heuer nicht vorziehen, denn das bringt wenig. Im Gegenteil: jede der 2013 direkt gesteckten Bohnen ist gekommen, bei den vorgezogenen gab’s Probleme
- „Blaue Hilde“ – „Bernerlandfrauen“ – „Goldmarie“ -„ Neckarkönigin“
Zwischenfrucht: (die muss zur Erntereife zu kommen, bis die Bohnen dicht machen)
- Zwischen den Stangen der Bohnen wird Kohlrabi gepflanzt (2 Wochen vor den Bohnen)
- Zwischen den Bohnenreihen 2 Reihen Salat, abwechselnd Kopf- und Pflücksalat.
- In der Mitte eine Reihe der seit Februar vorgezogenen Lauchzwiebeln.
Nachfrucht:
- „Spinat Napoli“ zum Überwintern
Gurken und Steckrübe – Beet 8

In der Beetmitte wird eine 1 Reihe Gurken „Green Fingers“ gepflanzt, mit Dill-Saat „Goldkrone“ in den Zwischenräumen. Zum Ranken habe ich ein Baustahlgitter aufgestellt. Die Gurken werden ab April im Zimmer vorgezogen
Daneben in den Hauptreihen eine Reihe „Rettich Neptun“ (Schwärze-resistent) und eine Reihe „Steckrübe Helenor“ . Die Kohlrüben müssen nach und nach auf Endstand 30 cm gebracht werden. Sie werden stark von Schnecken heimgesucht, Gesteinsmehl über die Blätter bringt soweit Abhilfe, dass sich die Pflanzen entwickeln können.
Zwischenfrucht:
- 1 Reihe Schnittmangold „Rhu Barb“ zwischen Gurken und Rettich
- 1 Reihe Schnittsalat „Gelber Runder“ zwischen Gurken und Steckrüben
Nachfrucht:
- Nach dem Rettich werden Rote Rüben „Forono“ für Herbst und Winter gesät
- Nach den Gurken „Spinat Napoli“ zum Überwintern
Zuckermais und Rote Bete – Beet 7

3 Reihen „Mais Vanilla Sweet“ werden gesät, der Mais darf nicht zu tief und muss relativ dicht gesät werden, denn die Keimung einzelner Samen ist nicht immer sicher. Nach dem Auflaufen den Mais dann ggf. auf Endstand ausdünnen.
Heuer werde ich zum ersten Mal versuchen, Mais und Bohnen zu kombinieren. Das sind erste Schritte Richtung „Milpa“, einer typischen Anbauform der Mayavölker. Dabei werden “die drei Schwestern” – Mais, Bohnen und Kürbisse – gemeinsam angebaut und bilden eine Symbiose: Der Mais soll den Bohnen als Rankhilfe dienen, die Bohnen wiederum liefern dem Mais Stickstoff, während die großen Blätter des Kürbisses den Boden abdecken und so Erosion und Austrocknung verhindern. Ich lasse den Kürbis heuer weg, ich muss da erst einmal Erfahrungen sammeln. Als Bohne kommt die Prunk- oder Feuerbohne „St. George“ zum Einsatz. Die werde ich rund um die Maispflanze erst dann stecken, wenn der Mais ca. 20 cm hoch ist.
Zwischenfrucht:
- Zwischen den 3 Maisreihen werden 2 Reihen Rote Bete (Kugel, schnellwüchsig für Frühsommer) gepflanzt.
- In den Reihen zwischen Mais und Rote Bete kommen Lauchzwiebeln. Die Lauchzwiebeln werden im Zimmer vorgezogen (07.02.2014) und wurden 2013 von der Lauchfliege bis dato verschont.
- Die Roten Bete und Lauchzwiebeln müssen erntereif sein, bevor sie vom Mais überwachsen werden.
Nachfrucht:
- „Feldsalat Cirilla“ für den Herbst und Frühwinter (Saat Anfang September)
Zuckerschoten und Karotten – Beet 6

In der Mitte werden 2 Reihen „Zuckerschoten Norli“ gesteckt und ein Rankgitter angebracht. Ich habe dazu ein Estrichgitter an zwei Latten zum „in die Erde stecken“ genagelt. Links und rechts davon je eine Reihe frühe Karotten „Laguna“.
Nachfrucht:
- Nach den Zuckerschoten werden 2 Reihen Rote Rüben „Forono“ für Herbst und Winter gesät
Tomaten und Karotten – Beet 5

In der Mitte zwei Reihen mit je 5 „Tomaten DeBerao schwarz und rot“. Die DeBerao wächst sehr kräftig und wird ihrem Namen „Baumtomate“ gerecht. Mit kleinen Tomatenstäben wie im Bild kommt man da nicht weit! Deshalb werde ich sie heuer auch an einem Stangengerüst wie bei den Stangenbohnen hochziehen. Die Tomaten werden im Zimmer vorgezogen ab 07.02.2014
Links und rechts davon kommt je eine Reihe 1 Karotten „Eskimo“, die soll zum Überwintern im Beet geeignet sein, ähnlich Pastinaken.
Zwischenfrucht:
- Salat und Lauchzwiebeln, zwischen Tomaten und Gelben Rüben und Buschbohnen unter den Tomatenpflanzen selber
Nachfrucht:
- Nach den Tomaten „Spinat Napoli“ zum Überwintern
Kohlarten – Beet 4

Je eine Hauptreihe wird mit Blumenkohl, Wirsing und Brokkoli gepflanzt.
Zwischenfrucht:
- Zwischen den Kohl-Pflanzen wird abwechselnd Kopf- und Pflücksalat gepflanzt.
- Zwischen den Hauptreihen je eine Reihe Schnittsalat und Asiasalat/Rucola gesät.
- Links und rechts außen werden frühzeitig Radieschen gesät.
Nachkultur:
- Nach dem Blumenkohl: „Winterporree Fahrenheit“ (wenn die Lauchfliege es zulässt)
- Nach dem Wirsing: Rettich Neptun,
nachher „Feldsalat Cirilla“ für den Herbst und Frühwinter (Saat Anfang September) - Nach dem Brokkoli: Kopf- und Pflücksalate
nachher „Feldsalat Cirilla“ für den Herbst und Frühwinter (Saat Anfang September)
Pastinaken – Beet 3

In den 3 Hauptreihen werden „Pastinaken Javelin“ gesät. Die sollten dicht gesät werden, nicht alle Samen gehen gut auf
Zwischenkultur:
- Zwischen und neben den Pastinakenreihen werden zusammen 4 Reihen Spinat gesät.
Der Spinat sollte ca. 2 Wochen nach den Pastinaken gesät werden, damit die langsamwüchsigen Pastinaken einen Vorsprung haben.
Die Pastinaken stehen bis zum Winter und darüber hinaus im Beet. Da ist keine Nachkultur möglich.
Sellerie und Mangold – Beet 2

Pflanzung von 2 Hauptreihen Sellerie und 1 Hauptreihe Mangold. Beide Gemüse sollten nicht zu früh gepflanzt werden, Kälte regt zum Schießen an …
Zwischenfrucht:
- Zwischen den Sellerie- und Mangoldpflanzen Lauchzwiebeln und Salat
- Zwischen den Hauptreihen 2 Reihen Fenchel mit Lauchzwiebeln in den Zwischen
Rhabarber – Beet 1

3 Stöcke rotstieliger Rhabarber, Dauerbeet.
Vorfrucht:
- Bevor die Blätter alles überdecken, links und rechts vom Rhabarber je eine Reihe Rucola/Asia-Salat und Radieschen/Frühsalate
Rosenkohl – Beet A

2 Reihen Rosenkohl a 4 m = 12 Pflanzen
Zwischenfrucht:
- In der Mitte zwischen den Rosenkohlreihen vorgezogene Buschbohnen pflanzen.
- Zwischen Buschbohnen und Rosenkohl 1-2 Wochen vor der Rosenkohlpflanzung je eine Reihe Spinat und Schnittsalat säen.
- Zwischen den Rosenkohl-Pflanzen Zwiebeln aus vorgezogenem „Zwiebelsortiment Tricolor“ pflanzen.
Fruchtgemüse – Beet B

Alle Fruchtgemüse: Tomaten, Auberginen, Gurken (bis auf die Gärtnergurken vom Markt), Zucchini, Kürbisse und Chilis werden selbst auf der Fensterbank und im Zimmergewächshaus vorgezogen, die Tomaten, Auberginen und Chilis wurden am 4.2. gesät.
Pflanzung ab Mai in 50 cm Abstand:
- 2 x Hokaido-Kürbis „Uchiki-Kuri“
- 2 x „Zucchini Mirza“
- 2 x „Patisson-Kürbis Sunburst“
- 3 x „Gurken Fatum“
- 3 x „Gurken Fatum“
- 2 x 3 „Kirschtomaten Philovita“
Beim Hokkaido-Kürbis auf Schnecken achten. Auch hier ist Gesteinsmehl als Starthilfe gut geeignet, bis sich die Pflanze stärker und höher entwickelt hat. Beim Hokkaido und den Gurken mindestens die 1. Blüte/kleine Frucht ausbrechen. Die zieht sonst die ganze Kraft und der Rest trägt nicht.
Zwischenfrucht:
- Frühe Salate (Kopf/Schnitt/Pflück)
- Vielleicht auch zwischen die Kürbis/Zucchini/Gurken je eine Stange mit Stangenbohnen setzen, da könnten dann die Gurken evtl. auch hinauf ranken … (muss ich erst noch testen)
Nachfrucht:
- Herbst/Winter-Blattsalate
- Feldsalat
Kartoffeln – Beet C

2 Reihen Kartoffeln „Annabelle“ a 4 m Länge.
Die Kartoffel „Annabelle“ ist eine der frühesten Sorten, und habe ich seit einigen Jahren erfolgreich angebaut. Ab März werden die Kartoffeln Keller vorgekeimt, am Anfang Mai ins Beet gepflanzt. Die Kultur ist absolut pflegeleicht. Die 2,5 Kilo Saatkartoffeln reichen genau für die Beetgröße!
Geerntet werden kann, wenn die Kartoffeln blühen.
Nachkultur:
- Grünkohl und Palmkohl
- Zuckerhut
Tomaten, Auberginen und Chili – Mobiles Beet

Alle Tomaten und Chilis wurden seit 4.2. selbst auf der Fensterbank und im Zimmergewächshaus vorgezogen. Es hat sich bewährt, für die Topf- und Sackkultur des Mobilen Beets eine Erdmischung aus gekaufter Gartenerde, Sand und Gesteinsmehl herzurichten. Die Mischung soll eine lockere Bodenstruktur bei ausreichender Bindigkeit und mineralischer Nährstoffversorgung sicherstellen. Das Ganze ist als Langzeitdünger mit Hornspänen angereichert.
Einige Sorten teste ich heuer, die anderen haben sich bewährt
- 6 „Tomaten New Hampshire Surecrop“ in Säcken (Test)
- Große, frühreifende runde Tomate, robust gegen Braunfäule
- 6 „Tomaten Glacier“ in Säcken
- Strauchtomate, die nicht ausgegeizt werden muss und sehr früh, sehr schmackhafte Tomaten liefert. Die geringe Braunfäuleresistenz sollte durch die frühe Reife ausgeglichen werden.
- 6 „Tomaten Marmande“ in Säcken (Test)
- Sehr frühreifende mittelhohe Fleischtomate, die auch kühleres Wetter vertragen soll. Die geringe Braunfäuleresistenz sollte durch die frühe Reife ausgeglichen werden.
- 8 „Auberginen Galine“ in Säcken
- 2 „Chili „Thai“ in Töpfen – sehr scharf (Test)
- 4 „Chili Apache“ in Töpfen – sehr scharf
Tomaten – Beet im Osten

hier standortbedingt Gemüse sehr Schnecken gefährdet!
- 8 „Tomaten Fantasia“
Die Freilandtomate mit großen Früchten ist wirklich hochtolerant gegen Braunfäule!
Zwischenfrucht:
- Kopf- und Pflücksalat, ggf. vorgezogene Buschbohnen
Kräuterbeet
- 3 Reihen „Knoblauch Flavor“ (Weitervermehrung aus eigenem Anbau)
- -2 Reihen Petersilie (werden seit 7.2. im Zimmer vorgezogen)
„Petersilie glatt: Gigante d’Italia“ und „Petersilie Kraus: Mooskrause“ - 1 Reihe Schnittlauch (mehrjähriger Stock)
- 1 Reihe Chinesischer Schnittlauch = Knolau
(mehrjähriger Stock? Weiß noch nicht, ob der den Winter überlebt) - Zitronenmelisse (mehrjähriger Stock)
- Gegenüber an der Hauswand Kräuterbeet mit mehrjährigen mediterranen Kräutern: Thymian, Bohnenkraut, Salbei, Rosmarin, Goldorigano, Lavendel
Salate, Rettich, Paprika – Frühbeet
Ende Februar werde ich das als Erdmiete genutzte Frühbeet ausheben. Als unterste Schicht – mindestens 30 cm – kommt Pferdemist, der ordentlich festgestampft und gewässert werden muss. Darauf kommt mindestens 20 cm die ausgehobene Erde. Eine Woche soll sich das Ganz setzen und die Mikroorganismen das Arbeiten beginnen und Wärme erzeugen. Dann kann gepflanzt und gesät werden.
Nutzung als Frühbeet
- Kopf- und Pflücksalat
- Rettiche
Die Rettiche werden seit dem 7.2. in Klopapier-Papprollen vorgezogen - Die Salate will ich noch im Februar vom Gartencenter holen und erst einmal im Zimmer weiter hochpäppeln.
Nachher als Beet:
- 8 „Blockpaprika Bendigo“
- Wenn die Überwinterung geklappt hat:
Chilis aus eigener Anzucht: Jalapeno und Tulpenpaprika - Ansonsten weitere Paprikapflanzen vom Gärtner
Mit Salaten als Zwischenfrucht
Nachkultur:
- Pflücksalate für Herbst
Beetplan 2015
Auf den einzelnen Beeten habe ich auch 2015 wieder eine große Palette an Gemüsen und Salaten geplant. Immer auch mit Rücksicht auf den Gartenplan 2014, um die Fruchtfolge mit Stark-, Mittel- und Schwachzehrer einzuhalten. Deswegen haben wir heuer auch nur ein kleines Kartoffelbeet (die kurzen Beete sind ca. 2 m lang), auf den langen Beeten
A – C (4 m) kann ich sie erst einmal nicht mehr pflanzen.
Der Plan gilt vom Frühjahr bis zum Sommer
Die Mischkultur-Beete

Anfang Mai 3 Reihen Mais gesät, dazwischen setze ich Rote Bete aus Pflänzchen, vorgezogene Lauchzwiebeln oder säe frühzeitig Speiserüben. Bis der Mais die Fläche zuwächst, sind die längst geerntet.
Wege
Zischen den Trittplatten verschiedene Salate
Beet 8: Rosenkohl
Der wird frühzeitig im April gepflanzt und steht auf dem Beet bis in den Winter. Als Zwischenfrucht bis der Rosenkohl das Beet schließt, eignen sich Kopf- und Pflücksalate, Kleinsalate wie Rucola, Gartenkresse und Asiasalat oder auch Radieschen und selbst gezogenen Lauchzwiebeln
Beet 7: Tomaten
Die Tomaten werden ab Februar auf der Fensterbank vorgezogen. Hier ziehe ich die Sorte “DeBerao”, die ist wirklich sehr widerstandsfähig gegen die Braunfäule. Zwischen die vorerst kleinen Tomatenpflanzen haben noch einige Kohlrabi Platz.
Letztes Jahr mit Erfolg getestet: Links und rechts je eine Reihe Gelbe Rüben. Die halten die leichte Beschattung durch die Tomaten aus.
Beet 6: Kohl
Kohl ist hier die Hauptfrucht, in den Reihen dazwischen, aber auch zwischen den Kohlpflanzen haben wieder Salate und Kleinsalate vorübergehend Platz.
Beet 5: Kartoffeln
Bei den Kartoffeln ist keine Zwischenfrucht möglich.
Wir schwören auf die Frühkartoffel Annabelle
Beet 4: Gurken:
In der Beetmitte lasse ich Snackgurken ranken, Sorte “Green Fingers”. Zischen den Gurkenpflanzen wird Dill geät. In der anderen Hauptreihe wachsen Steckrüben, Sorte “Helenor” (super Wintergemüse, gut lagerbar). Auch die Steckrüben belegen den Platz das ganze Jahr. Auf der anderen Hauptreihe wächst Rettich der Sorte “Neptun”, der relativ resistent ist gegen die Rettichschwärze. Den Rettich ziehe ich auch im Zimmer vor, und zwar in den Papphülsen von Klopapierrollen.
Als Zwischenfrucht kommt Stielmus – eine Art Blattkohl – und Schnittsalat aufs Beet.
Beet 3: Sellerie
Auch der Sellerie steht das ganze Jahr am Beet und wird im Herbst für den Winter eingelagert. Als vorübergehende Zwischenfrucht zwischen den Selleriepflanzen pflanze ich Fenchel, zwischen den Reihen die üblichen Kleinsalate. Die dritte Hauptreihe belegt Mangold.
Beet 2: Tomate/Gurken
Als Tomaten pflanze ich hier die Kirschtomate “Philovita”, auch die ist sehr Braunfäule resistent. Auf den beiden anderen Hauptreihen kommen Gärtnergurken mit Pflanzen vom Markt, auch da hat zwischen den Pflanzen und Reihen vorübergehend wieder Kleinsalate und schnell wachsendes Gemüse wie Kohlrabi Platz.
Beet 1: Rhabarber
Der Rhabarber ist eine mehrjährige Staude und bleibt immer auf diesem Platz. Bevor er aber seine großen Blätter komplett ausgebreitet hat, kann man am Rand evtl. noch Kopf- und Pflücksalat pflanzen.
Beet A: Buschbohnen
Die Beete A – C dürfen wegen der Fruchtfolge heuer nicht mit Starkzehrern bepflanzt werden. Am besten wären nur Hülsenfrüchte – aber so viel können wir nicht davon brauchen – oder eine Brache für ein Jahr. Wir verzichten aber ungern auf eines der großen Beete und so probiere ich es mit einer Mischung aus Schwach- und Mittelzehrern. Auf Beet A ist es perfekt: Das ganze Beet mit den Schwachzehrer Bohnen, die Mittelzehrer als Zwischenfrüchte sind kein Problem. So wie der Knoblauch, der zwischen die Buschbohnen-Horste gesteckt wird. Die Hülsenfrüchte speichern auch den für das Wachstum wichtigen Stickstoff.
Beet B: Zuckerschoten/Gelbe Rüben
Hier sind nur die Zuckerschoten Schwachzehrer, die Gelben Rüben sind Mittelzehrer. Hier kommt dann nächstes Jahr das Bohnenbeet hin.
Beet C: Saubohnen/Pastinaken/Kräuter
Hier sind die Saubohnen – oder auch dicke Bohnen genannt – als Hülsenfrüchte die Schwachzehrer. Pastinaken sind Mittelzehrer, aber da sie den Boden tief durchdringen, holen sie auch wieder Nährstoffe aus der Tiefe nach oben und zehren den Boden in der oberen Schicht nicht so aus. Ein Drittel des Beets ist den Gartenkräutern wie Petersilie und Schnittlauch vorbehalten. Auch die Gartenkräuter sind Mittelzehrer.
Frühbeet:
Ende Februar wird das Frühbeet ausgehoben. Dann kommt als unterste Schicht – mindestens 30 cm – Pferdemist, der ordentlich festgestampft und gewässert werden muss. Darauf kommt mindestens 20 cm die ausgehobene Erde. Eine Woche soll sich das Ganz setzen und die Mikroorganismen das Arbeiten beginnen und Wärme erzeugen. Dann kann gepflanzt und gesät werden. Ab März werden dann Kopf- und Pflücksalat gepflanzt und der in Pappröhren vorgezogene Rettich. Das kistenförmige Frühbeet wird mit einem Fenster abgedeckt, so bleibt die Wärme für das Pflanzenwachstum erhalten. Bis Mai sind die Salate geerntet, das Fenster wird entfernt und Zucchini und Hokaido-Kürbis nehmen ihren Platz ein.
Das Kräuterbeet neben dem Frühbeet wird wegen des Fruchtwechsels (Petersilie mag immer andere Standorte) heuer auf das Beet C verlegt.
Ostbeet:
Auf dem kleinen Beet am Ostrand des Gartens kommen Tomaten der Sorte “Fantasia” hin, auch sehr widerstandsfähig gegen Braunfäule.
Mobiles Beet:
In Säcken und Töpfen werden Auberginen, Paprika und Chilis gepflanzt. Auch die sehr frühe Tomatensorte “Glacier”.


