Die Mairübchen sind soweit!

Die ersten weißen Mairübchen

Die ersten weißen Mairübchen

Von meinem Vater habe ich das Gärtnern gelernt und übernommen – oft denke ich daran, was er wohl zu meinen kleinen Gärtchen sagen würde, wenn er noch lebte … .

Er würde auf jedenfalls nichts finden, was er nicht auch schon kultiviert hätte, bis auf den Zuckermais vielleicht – da wäre ihm die wertvolle Anbaufläche zu schade für gewesen – und meine neuste Entdeckung: Mairübchen.

 

Immer wieder auf den Märkten habe ich die kleinen Rüben liegen sehen und heuer habe ich es ausprobiert. Zeitig im Frühjahr gesät (3. April) als Vorfrucht zu den Erbsen stehen sie nun da und leuchten aus der Gartenerde. Mit 5 cm Durchmesser heißt es, seien sie am zartesten.

Also eine Handvoll rausgezogen, blanchiert und mit Butter und Petersilie verfeinert … ein Genuß! Geschmacklich irgendwo zwischen Radieschen und Kohlrabi mit einem ganz feinen Aroma, auch roh gegessen sind sie sehr lecker.

Ein tolles Gemüse – Die Mairübchen kommen in die Standard-Gemüseauswahl!

Ergänzung:

Ralf Roesberger vom Gartenblog „Neulich im Garten“ hat schon weit mehr Erfahrung mit den Mairübchen und hat sich in seinem Blogbeitrag genauer damit befasst. Leider hat er recht: So positive Eigenschaften die Mairübchen haben wie den frühen und unkomplizierten Anbau, gibt es leider auch eine Schattenseite: ungeschützt werden sie fast unweigerlich von der Kohlfliege befallen, die sich in die zarten weißen Rübchen frisst und unschöne Gänge hinterlässt.

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